Stellenwert des Proliferationsreizes auf die okkulte Mikrometastasierung sowie Rezidivhäufigkeit und Prognose nach Resektion von Lebermalignomen
A. Andreou, M. Schmelzle, I. M. Sauer, M. Bahra, J. Pratschke · Zentralblatt für Chirurgie · 2016 · Heft 04 · S. 375-382
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Patienten mit malignen Lebertumoren werden regelmäßig einer partiellen Hepatektomie im Rahmen von kurativen Therapiekonzepten unterzogen. Limitierend für die Langzeitprognose dieser Patienten ist das häufige Auftreten von Tumorrezidiven. Aktuelle klinische und experimentelle Daten legen nahe, dass zelluläre und molekulare Veränderungen während der nachfolgenden Regeneration des verbleibenden Leberparenchyms einen Proliferationsreiz auf okkulte Mikrometastasen und zirkulierende Tumorzellen ausüben und dadurch die Entwicklung einer Rezidiverkrankung begünstigen. Wachstumsfaktoren und Zytokine, die…