Koronararterienanomalien: Diagnostik und Klassifikation auf Basis der CT und MRT des Herzens – von ALCAPA bis Terminationsanomalie
N.N. · RöFo - Fortschritte auf dem Gebiet der Röntgenstrahlen und der bildgebenden Verfahren · 2017 · Heft 01 · S. 29-38
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Die Koronararterienanomalien umfassen ein klinisch variables und anatomisch variantenreiches Spektrum von Koronargefäßanlagevarianten bis hin zu pathophysiologisch relevanten Anomalien. Ein Großteil der Anlagevarianten ist hämodynamisch ohne Relevanz und wird häufig inzidentell nachgewiesen. Die große Bedeutung der Diagnostik von Koronararterienanomalien leitet sich aus den wenigen Anomalien ab, die pathophysiologisch entweder einen Shunt mit der Folge von Myokardischämien begründen oder die insbesondere ventrikuläre Tachyarrhythmien mit dem erhöhten Risiko eines plötzlichen Herztodes…