CareLit Fachartikel

Akzidentielle Selbstverletzung eines Zahnarztes durch Flusssäure

N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2017 · Heft 02 · S. 134-135

Dokument
938811
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 02 / 2017
Jahrgang 49
Seiten
134-135
Erschienen: 2017-04-01 00:00:00
ISSN
0722-1819

Zusammenfassung

Flusssäure penetriert bei ausgeprägter Hydrophobie zügig durch die Haut und wirkt hochgradig ätzend auch in tiefen Gewebsschichten. Nach Resorption werden körpereigene Kalzium- und Magnesium-Ionen gebunden und es kann zu einem gravierenden Abfall der Serumspiegel kommen. Eine Eindämmung der lokalen Schädigung wird durch externe Applikation und/oder Unterspritzen des kontaminierten Gewebes mit Kalziumglukonat-Lösung erreicht 1. Die systemischen Auswirkungen werden durch intravenöse Substitution von Kalzium und Magnesium korrigiert 2.

Schlagworte

Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie