CareLit Fachartikel
Akzidentielle Selbstverletzung eines Zahnarztes durch Flusssäure
N.N. · Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie · 2017 · Heft 02 · S. 134-135
Dokument
938811
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Flusssäure penetriert bei ausgeprägter Hydrophobie zügig durch die Haut und wirkt hochgradig ätzend auch in tiefen Gewebsschichten. Nach Resorption werden körpereigene Kalzium- und Magnesium-Ionen gebunden und es kann zu einem gravierenden Abfall der Serumspiegel kommen. Eine Eindämmung der lokalen Schädigung wird durch externe Applikation und/oder Unterspritzen des kontaminierten Gewebes mit Kalziumglukonat-Lösung erreicht 1. Die systemischen Auswirkungen werden durch intravenöse Substitution von Kalzium und Magnesium korrigiert 2.
Schlagworte
Handchirurgie · Mikrochirurgie · Plastische Chirurgie