Sind Ansätze zur Verbesserung der Gehirnplastizität bei schizophrenen Psychosen theoretisch fundiert?
N.N. · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2017 · Heft 09 · S. 515
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit Beginn der Beschreibung der Demetia Praecox (später Schizophrenie) Ende des 19. Jahrhunderts hat diese das Interesse neurobiologisch orientierter Forscher auf sich gezogen. Von jeher stand die Frage im Raum, ob dieser Erkrankungsgruppe nicht hirnstrukturelle Veränderungen zugrunde liegen, die neurodegenerativer Natur sein könnten. Aufgrund der Schwere und der ungünstigen Prognose ist dies ein nachvollziehbarer Gedanke, dem allerdings diverse Argumente widersprechen: Erstens scheint es keine Progression von kognitiven Defiziten oder allgemein der Negativsymptomatik mit dem Krankheitsverlauf zu geben, zweiten…