Zur hydrotherapeutischen Behandlung der Lungentuberkulose
F. Köhler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 33 · S. 1593-1594
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung 1. Im Gegensatz zu den üblichen Kaltwasserprozeduren sind Heißwasserapplikationen bei Tuberkulösen, auch bei fiebernden, bisher zu Unrecht vernachlässigt worden. 2. Heiße Kreuzbinden, heiße Halb- und Vollbäder, durchschnittlich zweimal wöchentlich, von fünf Minuten Dauer, sind bei Lungentuberkulösen ohne starke Blutungsneigung, insbesondere bei anämischen und rheumatisch Veranlagten, zu empfehlen, werden meist wohltuend empfunden und üben eine gute expektorierende, häufig auch fieberherabsetzende Wirkung aus. 3. Sie verdienen besonders abwechselnd mit Fiebermitteln und trocknen Schwitzpackungen,…