Zur Gonargintherapie
J. Schumacher · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1913 · Heft 44 · S. 2147-2149
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Nach unseren Erfahrungen und der vorliegenden Literatur ist das Gonargin ein spezifisch wirkendes Mittel bei gonorrhoischen Komplikationen. Sein größter Nutzen zeigt sich bei der Epididymitis, Arthritis gonorrhoica und Tendovaginitis. Die Erfolge bei der gonorrhoischen Prostatitis sind auch weiterhin unsicher, doch habe ich inzwischen neben einigen Mißerfolgen so oft eine günstige Beeinflussung der Prostatitis durch Gonargin gesehen, daß ich jetzt jeden Fall von Prostatitis damit behandle. Betrachtet man die Tatsache, daß bei nahezu 200 intramuskulären Injektionen fast nie hohes Fieber, höchstens…