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Vergiftungsfälle mit Baryumpräparaten bei Röntgenuntersuchungen?

Paul Krause · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1922 · Heft 10 · S. 319-320

Dokument
939980
CareLit-ID
Jahr
1922
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
Paul Krause
Ausgabe
Heft 10 / 1922
Jahrgang 48
Seiten
319-320
Erschienen: 1922-03-10 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Das „chemisch reine Baryumsulfat für Röntgen zwecke” ist nach wie vor ein sehr brauchbares, ungiftiges Kontrastmittel. Es ist wegen seiner Billigkeit mit Recht zur Zeit das am häufigsten angewandte. (Bismutum carbonicum kostet das Kilogramm gegen 700 Mark, Baryumsulfat [chemisch rein, von Merck bezogen] 11 Mark.) Dringend zu warnen ist vor unreinem Baryumsulfat, welches meist größere Mengen von löslichen Baryumsalzen enthält, besonders das schwer giftige Baryumkarbonat. Die Verordnung sollte erfolgen unter dem Namen „chemisch reines Baryumsulfat für Röntgenzwecke” Merck.

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift