Isolierter Wachstumshormonmangel: Therapieerfolg bei relativ später Diagnosestellung, jedoch konsequenter Behandlung
N.N. · Kinder- und Jugendmedizin · 2005 · Heft 04 · S. 174-177
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Ein früher Therapiebeginn ist ganz entscheidend für den Behandlungserfolg bei Kindern mit Wachstumshormonmangel (WH-Mangel). Auch das Ausmaß des WH-Mangels spielt für den Therapieerfolg eine Rolle. Bei dem extrem kleinwüchsigen Mädchen, welches uns im Alter von 7,2 Jahren mit einem Körperhöhendefizit von minus 7,9 SD vorgestellt wurde, ergab die Diagnostik einen schweren, isolierten WH-Mangel. Es gelang unter konsequenter Therapie, eine Körperendhöhe im genetischen Zielbereich (160,8 cm) zu erreichen. Nach Beendigung der Therapie entwickelten sich bei dem Mädchen ausgeprägte, kosmetisch sehr stör…