Zu viel oder zu wenig Phosphat – relevante Risikofaktoren für Osteoporose?
N.N. · Osteologie · 2008 · Heft 02 · S. 67-70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Störungen des Phosphatstoffwechsels sind die extremen Normabweichungen der Serumspiegel klinisch meist einfach zu werten. Eine signifikante, persistierende Hypokalzämie, z. B. bei renal-tubulärem Phosphatverlust, führt eindeutig zur Osteomalazie. Die chronische Hyperphosphatämie, z. B. bei dialysepflichtiger Niereninsuffizienz, bedeutet ein hohes Risiko extraossärer Kalzifikationen. Eine stark gesteigerte orale Phosphatzufuhr hat bei wachsenden Ratten negative Effekte auf den Kalzium- und Knochenstoffwechsel und führt zu deutlicher Reduktion der Knochenfestigkeit. Eine nutritiv bedingte Hyper…