Die Osteoradionekrose des Kieferknochens
N.N. · Osteologie · 2012 · Heft 03 · S. 180-185
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Osteoradionekrose (ORN) ist eine relativ häufige Folge (5–10 %) einer Strahlentherapie im Kopf-/Halsbereich. Sie wird oft erst klinisch auffällig, sobald eine Superinfektion in dem nekrotischen Kieferknochen nach einem zahnärztlichen Eingriff am Kieferknochen aufgetreten ist. Die Inzidenz der ORN ist abhängig von der Dosis und Fraktionierung der Radiotherapie und/oder der gleichzeitigen Applikation von Chemotherapeutika. Die Diagnose wird vorwiegend klinisch gestellt und kann durch bildgebende Verfahren wie Panoramaaufnahme, Computertomografie oder durch eine Kernspintomografie ergänzt werden…