Infusionstherapie bei Hüftkopfnekrose und Knochenmarködemsyndrom
N.N. · Osteologie · 2012 · Heft 04 · S. 285-290
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine vermehrte Ansammlung von interstitieller Flüssigkeit kommt beim sogenannten Knochenmarködemsyndrom (KMÖ) wie auch bei Osteonekrosen (ON) vor. Der exakte Pathomechanismus bleibt unklar. Therapieoptionen sind meistens symptomatischer Art mit dem operativen Goldstandard der retrograden Anbohrung (sogenannte „core decompression”), die zu einer sofortigen Druckentlastung und damit Schmerzreduktion führt. In jüngerer Zeit konnte in einigen wenigen Arbeiten gezeigt werden, dass die intravenöse Applikation von Iloprost und Bisphosphonaten ebenfalls eine Reduktion derÖdeme und Schmerzen bewirken kann…