Kastrationsnebenwirkungen Harninkontinenz und Welpenfell bei der Hündin
N.N. · Tierärztliche Praxis Ausgabe K: Kleintiere / Heimtiere · 2010 · Heft 03 · S. 157-162
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Harninkontinenz (HI) als Folge eines nicht ausreichenden Verschlussmechanismus der Harnröhre (urethrale Sphinkterinkompetenz [USMI]) oder einer gestörten Speicherfunktion der Blase ist eine gefürchtete Nebenwirkung der Kastration bei Hündinnen. Das Risiko für HI wird von Faktoren wie Rassezugehörigkeit, Körpergewicht und Zeitpunkt der Kastration beeinflusst. Typisch ist der Harnverlust im Liegen, der im Mittel 2,8 Jahre nach Kastration erstmals auftritt. Die Diagnose wird mittels Ausschlussverfahren gestellt, wobei insbesondere eine gezielte Anamnese sehr hilfreich ist. Die Therapie hat zum Ziel,…