Pharmakotherapie von ADHD
N.N. · Nervenheilkunde · 2003 · Heft 09 · S. 438-442
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die verschiedenen Ausprägungen von ADHD lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Störungen der Reizübertragung im zentralen Nervensystem zurückführen. Diese benötigt im Bereich der Synapsen eine temporäre »chemische Brücke«, die von Neurotransmittern bei Bedarf – und nur dann – bereitgestellt und immer wieder neu auf- und abgebaut werden muss. Damit sind Angriffspunkte für eine medikamentöse Therapie von ADHD gegeben und definiert: Synthese, Freisetzung, Abbau, Aufnahme oder Transport solcher Neurotransmitter sollen so beeinflusst werden, dass eine »normale« Situation erreicht wird. Aktuelle…