Brücken zwischen „Hallescher Psychomedizin“ und Psychiatrie
N.N. · Nervenheilkunde · 2008 · Heft 10 · S. 928-932
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die „Hallesche Psychomedizin“ entstand durch die Auseinandersetzung der medizinischen Systeme Georg Ernst Stahls und Friedrich Hoffmanns. In deren Folge fand ein Wechsel vom System- zum empirischen Denken statt. Die rein physische Betrachtungsweise in der Medizin wurde zunehmend aufgegeben, was zu einer neuen, spezifisch-individuellen Wahrnehmung des Menschen führte. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts war in Halle an der Saale eine Medizinergeneration herangewachsen, die sich vornehmlich mit psychophysischen Fragestellungen auseinandersetzte. Dies führte zur Beschäftigung mit den niederen Erkenntn…