„Krokodil“ – eine neue Droge?
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 01/02 · S. 69-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Dieser Artikel berichtet über die hinter der Bezeichnung „Krokodil“ stehende Substanz, ihre Geschichte, Risiken und epidemiologischen Aspekte. „Krokodil“ scheint ein erstmals 2003 in Russland verwendetes Substanzgemisch zu sein, dessen Wirkstoff Desomorphin ist. Desomorphin ist ein Opioidanalogon und kann preiswert und einfach im Heimlabor durch Aufkochen von kodeinhaltigen Tablet-ten mit weiteren Substanzen erzeugt werden. Die entstehende Suspension wird intravenös appliziert und verursacht infolge der multiplen toxischen Zusatzstoffe regelmäßig dramatische körperliche Schäden, wie z. B. Abszess…