Borderline-Störungen mit komorbider posttraumatischer Belastungsstörung
N.N. · Nervenheilkunde · 2012 · Heft 09 · S. 645-652
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im klinischen Alltag zeigt sich, dass Patientinnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) und einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) aufgrund der Komplexität und Interaktion der beiden Störungsbilder einen besonders hohen Leidensdruck haben, was häufig zu einer hochfrequenten und langjährigen Inanspruchnahme psychiatrischer, psychologischer und sozialpädagogischer Dienste führt. Entsprechend bedarf es eines sowohl störungsspezifischen als auch umfassenden Therapieangebotes für diese Personengruppe. Während für die BPS Behandlungskonzepte bestehen, ist für die Behandlung der B…