CareLit Fachartikel

Apoplexie, Enzephalomalazie und Blutdruck1)

A. Lippmann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1918 · Heft 33 · S. 907-909

Dokument
942164
CareLit-ID
Jahr
1918
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
A. Lippmann
Ausgabe
Heft 33 / 1918
Jahrgang 44
Seiten
907-909
Erschienen: 1918-08-15 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung 1. Die Häufigkeit von Apoplexie und Enzephalomalazie verhält sich wie 2,6 : 1. Wiederholte Schlaganfälle sprechen ebensosehr für Apoplexie wie für Enzephalomalazie. 2. Bei Apoplektikern besteht fast ausnahmslos eine stärkere Hypertonie, bei Kranken mit Enzephalomalazie in rund der Hälfte der Fälle, sodaß nur der niedere Blutdruck für diese Krankheit spricht. 3. In zwei Dritteln der Apoplexiefälle findet sich Herzhypertrophie und Arteriosklerose, die meist im Gehirn, oft in der Niere (Granularniere) lokalisiert sind. Die „blande Nierensklerose” Volhards wird nicht als regelmäßige primäre Ursache d…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift