Die Berücksichtigung der ruhenden Infektion bei der Operation Kriegsbeschädigter
M. Katzenstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1916 · Heft 50 · S. 1536-1538
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es gibt kein Mittel, in ausgeheilten Kriegsverletzungen ohne operativen Eingriff festzustellen, ob Bakterien sich noch in dem Gewebe befinden, und vor allem, wie pathogen sie sind. Drei Wege haben sich als nützlich erwiesen, praktisch die nach Operationen zwecks funktioneller Besserung von Kriegsschäden auftretende Späteiterung auszuschalten: die offene Wundbehandlung, insbesondere bei der operativen Richtigstellung schlecht stehender Knochenbrüche, die Benützung entzündet gewesenen Gewebes für die Transplantation, besonders bei der Mobilisation von Gelenken, die zweizeitige Operation bei freier…