Behandlung offener Weichteil- und Knochenhöhlen nach Bier
Günther Martins · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1917 · Heft 50 · S. 1560-1562
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die bisher meistgeübte Behandlung der fistelnden Weichteil-Knochenhöhlen ergibt in vielen Fällen neben mehrfachen Rezidiven, die das an und für sich schon lange Krankenlager ausdehnen, als Endergebnis die eingezogene, unverschiebliche Narbe. Das Biersche Verfahren hat dagegen folgende Vorzüge: Die unter dem wasserdichten Stoff sich vollziehende Heilung kommt der idealen, der subkutanen Regeneration, am nächsten und ergibt bei vollständiger Ausfüllung der Lücke eine gut verschiebliche, im übrigen Niveau liegende Narbe. Man muß aber vorher für möglichst gesunde Verhältnisse und Abflachung der Wundr…