Mesenchymal dysplasia of the placenta: a rare entity and important differential diagnosis. Presentation of a case with placentomegaly
Henning Feist, Afram Daliapo, Ann-Christin Sönnichsen · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2025 · Heft 03 · S. 208-211
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die plazentare mesenchymale Dysplasie (PMD) ist eine seltene, ätiologisch unklare Erkrankung mit sehr charakteristischen pathologisch-anatomischen Plazentabefunden (Plazentomegalie, pathologische choriale Deckplattengefäße mit Thrombosen, abnorm große und zystisch imponierende Stammzotten). Typische sonografische Befunde sind zystische und hypoechogene Areale, eine deutliche Vergrößerung der Plazenta gegenüber der Norm und dilatierte choriale Gefäße. PMD kann mit schweren perinatalen Komplikationen wie intrauteriner Fruchttod, fetale Wachstumsrestriktion und Frühgeburt assoziiert sein. Als neonat…