Simulierte Schwerelosigkeit beeinträchtigt Schlafdauer und -qualität
Luise Strauch, Melanie von der Wiesche, Alexandra Noppe, Edwin Mulder, Iris Rieger, Daniel Aeschbach, Eva-Maria Elmenhorst · Flugmedizin · Tropenmedizin · Reisemedizin – FTR · 2025 · Heft 03 · S. 126-132
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungWährend des Aufenthalts in Schwerelosigkeit ist häufig der Schlaf der Astronaut*innen beeinträchtigt. Eine kontinuierliche Körperposition in 6°-Kopftieflage (HDT) simuliert viele physiologische Veränderungen, die in Schwerelosigkeit auftreten. 24 Proband*innen verbrachten 60 Tage in HDT. Die Polysomnografie wurde in der Baselinephase (BDC-9), in der HDT-Phase (Nächte 1, 8, 30, 58) und in der Erholungsphase (R, Nächte 1 und 12) aufgezeichnet. Im Vergleich zu BDC-9 zeigten sich kürzere Schlafdauer und Tiefschlaf (N3) in HDT sowie weniger effizienter und fragmentierterer Schlaf. Ein inverser U-förmig…