CareLit Fachartikel

Kritisches zur peroralen Strophanthinbehandlung und zur Frage der Wirksamkeit von Geninen

L. Lendle · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1950 · Heft 23 · S. 797-800

Dokument
945078
CareLit-ID
Jahr
1950
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
L. Lendle
Ausgabe
Heft 23 / 1950
Jahrgang 75
Seiten
797-800
Erschienen: 1950-06-09 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Gegen die perorale Strophanthinbehandlung besteht das grundsätzliche Bedenken der nicht zuverlässigen Dosierung, weil Strophanthin vom Magen-Darm-Kanal unzureichend resorbiert wird. Nach Tierversuchen sind 10—20-, ja 100fach höhere Dosen erst letal wirksam als bei parenteraler Zufuhr. Die Möglichkeit, daß bei peroraler Verabreichung sehr hoher Strophanthingaben das abgespaltene Genin resorptiv zentralnervöse Erregungen auslöst, konnte im Tierversuch noch nicht eindeutig bewiesen werden. In Versuchen bei verschiedenen Tierarten konnte die auffallende Unterempfindlichkeit der Ratte, aber auch der M…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift