Behandlung der Thrombophlebitis mit Novokainblockade der lumbalen sympathischen Grenzstränge
K. J. Anselmino, H. Sauer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1948 · Heft 37/38 · S. 433-435
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Stauung und Ödem im Gefolge der Beinvenenthrombose beruhen nicht auf dem mechanischen Gefäßverschluß, sondern nach neueren Arbeiten vor allem auf einer Ischämie infolge spastischen Verschlusses der Arteriolen und der venösen Kollateralen. Dieser spastische Verschluß wird mittels eines vasokonstriktorischen Reflexes ausgelöst, der von der Wand des erkrankten Gefäßes ausgeht und über die sympathischen Gefäßnerven und den Grenzstrang verläuft. Die von Leriche inaugurierte Novokainblockade des lumbalen sympathischen Grenzstranges stellt einen großen Fortschritt in der Behandlung der Thrombophlebitis…