Zur Diagnostik und Therapie der chronischen Arsenvergiftung
Artur Hámori · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1941 · Heft 27 · S. 728-731
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Durch den Genuß vergifteten Trinkwassers kam es bei drei Mitgliedern desselben Haushaltes zur chronischen Arsenvergiftung. Bei dem Haupt der Familie sind infolge reichlichsten Wasserverbrauches die Erscheinungen am schwersten Als hervorstechendste Symptome sind zu nennen: das gleichzeitige Auftreten von Leberzirrhose, Leukomelanoderma und Hyperkeratose. Als diagnostisches Mittel hat sich die Bestimmung des Arsengehaltes der Kopfhaare am besten bewährt. Therapeutisch sind Nebennierenrindenhormon und Vitamin C einzeln wirkungslos, zugleich verabreicht zeigen sie schwache Wirkung auf die Hyperpigmen…