Zur Morphologie des Kleinfingersymptoms
Maria Lutz · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1942 · Heft 15 · S. 371-373
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Verkürzung des Kleinfingerstrahls beim Kleinfingersymptom beruht entweder auf einer deutlichen isolierten Verkürzung des Os metacarpale V oder der Mittelphalanx V, oder aber sie entsteht durch Summation minimaler Verkürzungen mehrerer Knochen. Röntgenologisch steht die 2. Interphalangealfurche des Kleinfingers bei der normalen Hand wesentlich distal von der 1. Interphalangealfurche des 4. Fingers, bei der Hand mit Kleinfingerzeichen dagegen stehen beide Furchen in gleicher Linie oder die Kleinfingerfurche steht proximal von der Furche am 4. Finger.