Die granulationshemmende Wirkung bei lokaler Penicillinapplikation, ihr Wesen und ihre Verhütung
S. Rauch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1949 · Heft 27/28 · S. 863-867
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Penicillin, lokal angewendet, hat eine mäßige Hemmwirkung auf das Wundgranulationswachstum. Die Ursache liegt in einer toxischen Schädigung der Kapillaren, wahrscheinlich durch Schädigung der Zwischensubstanz der Gefäßwandzellen infolge lokaler Vit.-C-Verarmung durch Penicillin. Diese kann sich möglicherweise auch direkt auf das Wachstum der Fibroblasten und Fibrozyten auswirken, denn beide Effekte (d. h. Exsudation und verminderte Bindegewebssprossung) sind mit Vit. C lokal kombiniert mit Vit. K i.m. zu verhüten. Bedeutsam wird diese toxische Penicillinwirkung wohl dann, wenn der Patient innerha…