Störungen der Magenazidität bei der Hyperthyreose
Wolfgang Thiele · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1939 · Heft 48 · S. 1736-1739
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Aziditätswerte sind bei der Hyperthyreose uneinheitlich. In einem großen Teil der Fälle (45%) wird Normazidität angetroffen. Hyper- und Anazidität sind fast gleichmäßig verteilt. Während jedoch bei frischen Fällen von Hyperthyreose die Hyperazidität überwiegt, nimmt bei längerer Dauer der Erkrankung die Anazidität zahlenmäßig zu. Es kann dies damit erklärt werden, daß sich bei einem Teil der Kranken aus einer ursprünglich nervösen Störung der Säuresekretion, die sich sowohl in An- als auch in Hyperazidität äußern kann, eine chronische Gastritis entwickelt, die eventuell alle Stadien bis zur S…