Zur Pathogenese der kompakten apoplektischen Hirnblutung
Carl Böhne · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1932 · Heft 31 · S. 1201-1203
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Wir halten auf Grund eingehender Untersuchungen an der Ruptur einer oder mehrerer intrazerebraler Arterien als wesentliches pathogenetisches Moment fest. Sie erfolgt auf Grund einer (krisenhaften) Blutdruckerhöhung primär ausschließlich im Hirnstamm, an dem auch experimentell festgelegten Ort intensivster Auswirkung des arteriellen Hochdrucks, einer Arterienwandschädigung gewöhnlich durch arteriosklerotische Prozesse und — in Einzelfällen — einer Aufhebung des normalen Gewebswiderstandes durch Erweichungsherde oder -zysten. Die Blutung, die durch sekundär abgerissene kleinere Gefäße verstärkt wir…