Über psychogenes bzw. habituelles Erbrechen
Wilhelm Klimke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1932 · Heft 34 · S. 1318-1320
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Es werden 4 Fälle von „psychogenem Erbrechen” mitgeteilt, denen, bei fehlendem organischen Befunde eine reaktive depressive Verstimmung leichten Grades und eine mehr oder weniger psychopathische Konstitution gemeinsam ist. Appetitlosigkeit und Magenschmerzen werden als ein spezifisches Begleitsymptom der Depression angesehen und die Fähigkeit des leichten Erbrechens nach Kraepelin und Darwin als eine stammesgeschichtlich begründete rudimentäre Zweckreaktion, die diesen Menschen als eine Hemmungsbildung eigen ist. Operative Maßnahmen müssen als verfehlt bezeichnet werden. Erfolgversprechend können…