Zur Therapie chronisch-septischer Zustände (unter besonderer Berücksichtigung von lipoidgelöstem Chinin)
A. Böttner · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1931 · Heft 42 · S. 1775-1778
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Behandlung chronisch-septischer Zustände verspricht bei entsprechendem Vorgehen und bei sorgfältiger Anpassung an die individuellen Gegebenheiten der Kranken in vielen Fällen Erfolg. Spezifische Maßnahmen haben sich nicht bewährt. Dem Chinin (in der Form hochdosierter intramuskulärer Injektionen des lezithinhaltigen Phosvichins) ist mehr als bisher Beachtung zu schenken. Die nebenhergehende symptomatische Ueberwachung und Behandlung aller Organsysteme, die von den Giftwirkungen der Infektion direkt oder indirekt betroffen werden können, ist daneben nicht zu vernachlässigen, sondern bedarf, wi…