Zur hysterischen Reaktion
Gerhard Giehm · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1935 · Heft 25 · S. 995-997
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Eine gesunde energische Frau heiratet „aus Liebe” einen sozial höherstehenden Mann. Besonders habe seine „Güte” sie gefangen genommen. Er hätte ein „gutes Herz”. Die Weichheit, Schlappheit und Willensschwäche des Mannes hoffte sie ihm mit der Zeit „abzugewöhnen”. Ihr pädagogischer Optimismus war ungerechtfertigt. Der Ehemann wurde immer „unmännlicher”. Die Ehe war kinderlos, weil der Mann die Sorgen scheute, welche — die Kinder mit sich brächten. Schließlich vermochte sie ihren Mann nicht mehr zu achten. Eine Heilung der Frau ließ sich nur durch die Behandlung des Mannes und ihre eigne Aufklärung…