Indikationsbreite und Leistungsgrenzen der Mammographie bei Mammatumor*
K. Vossschulte, R. Haas, P. Bernstein · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 13 · S. 480-484
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Beim palpablen umschriebenen derben Mammatumor ist die Bösartigkeit nur durch Probeexstirpation und histologische Untersuchung zu klären. Keine der bekannten physikalischen Untersuchungsmethoden kann sich an diagnostischer Zuverlässigkeit mit dem histologischen Nachweis messen. Da es hier aber wie bei jedem malignem Tumor auf diagnostische Sicherheit ankommt, ist die heute am häufigsten angewandte Mammographie bei palpabler Geschwulst überflüssig. Was bei unsicherem Palpationsbefund und mammographisch verdächtigen Phänomenen zu geschehen hat, sollte in vermehrtem Maße Anlaß zu einem röntgenologis…