Veränderungen des Elektrokardiogramms nach chirurgischer Manipulation der Carotiden*
H. R. Baur, C. A. Pierach · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1976 · Heft 22 · S. 855-856
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei sieben Patienten fanden sich nach bilateraler Endarterektomie der Carotisbifurkation tiefe symmetrische T-Inversionen im Elektrokardiogramm, ohne daß sich sonst ein Hinweis auf eine Herzmuskelischämie ergab. Diese Abweichung des Elektrokardiogramms bildete sich innerhalb dreier Monate völlig zurück. Ähnliche Repolarisationsstörungen ließen sich bei Ratten durch beidseitige Denervation des Sinus caroticus erzeugen. Wahrscheinlich sind diese Veränderungen neurogenen Ursprungs, wie jene Repolarisationsstörungen, welche bei zentralnervösen Erkrankungen beobachtet werden. Ihre Entstehung steht in…