Intragastrale Gallensäuren und Lysolecithin bei klinischer Streßulkus-Gefährdung
V. Schumpelick, F. Begemann, G. Bandomer, D. Großner, M. Doehn · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1978 · Heft 17 · S. 735-737
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei zehn streßulkus-gefährdeten Intensivpatienten wurde die intragastrale Konzentration von Lecithin, Lysolecithin und Gallensäuren bestimmt und mit der von sieben Normalpersonen verglichen. Sämtliche Werte waren auf das Mehrfache der Norm gesteigert, insbesondere das Lysolecithin und die Gallensäuren wiesen hochpathologische Konzentrationen auf. Diesen Substanzen kommt in der Entstehung des Streßulkus große pathogene Bedeutung zu, ihre Mukotoxizität disponiert sie zum Teilfaktor der akuten Ulzerogenese