Bedeutung der Splenektomie bei chronischer myeloischer Leukämie in der frühen und späten Phase
G. Stolzenbach, M. Garbrecht, G. Delling · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1977 · Heft 24 · S. 889-893
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Patienten mit typischer chronischer myeloischer Leukämie wurde nach Wiederherstellung des kompensierten Stadiums durch Busulfanbehandlung eine Splenektomie durchgeführt. In einem Fall trat 14 Monate nach Abschluß der Primärinduktion eine ausgeprägte Panzytopenie infolge eines Hyperspleniesyndroms auf, die sich durch Splenektomie vollständig beheben ließ, was durch vorangegangene Milzbestrahlung nicht möglich war. Die komplikationslos exstirpierte Milz zeigte histologisch myeloische Infiltrate, in der Leberbiopsie dagegen waren Infiltrationen nicht nachweisbar. Nach weiteren 18 Monaten be…