Proteinasenblockade bei abgestorbener Schwangerschaft - „dead fetus syndrome”
G. W. Pfeifer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 11 · S. 479-485
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei Retention einer abgestorbenen Frucht ist vier Wochen danach mit einer Gerinnungsstörung im mütterlichen Blut durch Verbrauchs- und/oder Lysekoagulopathie zu rechnen („dead fetus syndrome, macerated stillborn type”). Eine Entleerung des Uterus sollte innerhalb dieser Zeit erfolgen, anderenfalls sind laufende Bestimmungen des mütterlichen Fibrinogenspiegels erforderlich. Mit den in der Literatur bisher zur Therapie empfohlenen Substanzen, die unterschiedlich wirksam sind, besteht die Gefahr von Unter- oder Uberdosierung, wenn nicht laufend Gerinnungsuntersuchungen durchgeführt werden. Eine Vere…