Das Liquor-Resorptionsdefizit
E. Alther · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1968 · Heft 26 · S. 1270-1276
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der jeweilige Grad der Störung des Liquorkreislaufs beim Hydrozephalus läßt sich durch fortlaufende Ableitung des überschüssigen Liquors aus den Ventrikeln bestimmen. Die auslaufende Liquormenge entspricht dem Liquor-Resorptionsdefizit, das, in regelmäßigen Zeitabständen gemessen, den in cm3 ausgedrückten Wert der Liquorkreislaufstörung angibt. Der Begriff des Liquor-Resorptionsdefizits wird erläutert, und auf Grund graphischer Aufzeichnungen wird sein Verhalten bei den verschiedenen Hydrozephalusformen gezeigt. Wesen und Kreislauf des zerebrospinalen Liquors werden aus dem Vergleich zur Lymphe u…