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Kontaminierte Infusionen als Ursache nosokomialer Serratia-marcescens-Sepsis bei Kindern

F. Daschner, Ch. Senska-Euringer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1975 · Heft 45 · S. 2324-2328

Dokument
948312
CareLit-ID
Jahr
1975
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift
Autor:innen
F. Daschner, Ch. Senska-Euringer
Ausgabe
Heft 45 / 1975
Jahrgang 100
Seiten
2324-2328
Erschienen: 1975-11-07 00:00:00
ISSN
0012-0472

Zusammenfassung

Zusammenfassung Innerhalb eines Jahres traten in einer Kinderklinik 25 Serratia-marcescens-Sepsisfälle (hauptsächlich Bacteriocin-Typen 18 und 44) auf, vorwiegend bei Säuglingen und Frühgeborenen. Nahezu alle Patienten litten an schweren Grundkrankheiten oder waren operiert worden. Zwei Drittel von ihnen hatten vor Auftreten der Sepsis Antibiotika erhalten, gegen die die Erreger resistent waren. Von insgesamt 9 gegen 51 Serratia-marcescens-Stämme getesteten Antibiotika erwiesen sich Nalidixinsäure (99% sensibel) und Amikacin (100%) am wirksamsten. Hauptquelle der Sepsis waren kontaminierte Infusionen, aus denen…

Schlagworte

DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift