Carotissinusnerven-Stimulation*
J. Wagner, J. Korsukewitz, W. Meyer, K.-H. Dittberner, E. Zerbst, A. Schaede, A. Schulze · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1973 · Heft 02 · S. 37-43
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Laufe von 4 Jahren wurde bei bisher 18 Patienten mit koronarographisch gesicherter schwerster Koronarsklerose und gehäufter Angina pectoris ein Carotissinusnerven-Stimulator implantiert. Durch diese Reizmethode werden Systemblutdruck und Herzfrequenz vermindert. Bei Verminderung des Gesamtwiderstandes ist die Folge gegenregulatorisch eine partielle, periphere Durchblutungsverminderung und eine perfusionsbedingte, verminderte Myokarddurchblutung. Da die im Sinus coronarius gemessene venöse O2-Sättigung konstant bleibt, kommt es während einer Carotissinusnerven-Stimulation durch eine Ökonomisier…