Syndrom des kranken Sinusknotens (»Sick-Sinus«-Syndrom)*
W. Bleifeld, M. Rupp, D. Fleischmann, S. Effert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 16 · S. 795-802
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Das Syndrom des kranken Sinusknotens ist ein übergeordneter Begriff für verschiedene Störungen der Sinusknotenfunktion mit einheitlicher Pathogenese. Die grundlegende Störung ist ein pathologisch-anatomischer Defekt im Sinusknoten und (oder) Vorhof. Das Syndrom ist eine chronische Erkrankung mit Progredienz. Die häufigste Form ist mit 93% die permanente Sinusbradykardie, danach folgt das Bradykardie-Tachykardie-Syndrom (71%). 85% der Patienten sind über 50 Jahre, 68% über 60 Jahre alt. Das klinische Bild ist in fallender Häufigkeit durch Schwindel, Synkopen, Herzinsuffizienz und Großkreislaufembo…