Familiärer primärer Hyperparathyreoidismus
M. Eisen, K. Busse, J. Beyer, V. Grabs, J. Happ, R. Schäfer · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 21 · S. 1128-1134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei drei Geschwistern wurde ein familiärer Hyperparathyreoidismus festgestellt. Der Vater der Patienten war nach multiplen Steinabgängen in der Urämie gestorben. Die Abgrenzung dieses Krankheitsbildes von der multiplen endokrinen Adenomatose ist schwierig und möglicherweise nicht gerechtfertigt. Bei jedem Patienten kam es nach Entfernung eines Epithelkörperchenadenoms zu einem Rezidiv. Das Fehlen einer zusätzlichen endokrinen Symptomatik und das histologische Bild des in allen Fällen vorhandenen Nebenschilddrüsenadenoms sprechen gegen eine multiple endokrine Adenomatose. Wegen der Rezidivgefahr m…