Die Splenektomie bei Morbus Hodgkin
M. Fischer, P. S. Mitrou, K. Hübner, H. Hauk, K. A. Lennert · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1974 · Heft 26 · S. 1402-1405
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die diagnostische Laparotomie mit Splenektomie einschließlich Lymphknoten- und Leberbiopsie stellt eine wichtige Erweiterung der diagnostischen Maßnahmen bei der Lymphogranulomatose dar. Sie gestattet eine genauere Aussage über das Krankheitsstadium. Wie Untersuchungen an 71 Patienten ergaben, weist die Häufigkeit der Milzbeteiligung bei der Lymphogranulomatose direkte Beziehungen zur Leberbeteiligung auf. Der Nachweis lymphogranulomatöser Gefäßeinbrüche spricht dafür, daß die Milz Ausgangspunkt einer hämatogenen Streuung sein kann. Der Splenektomie kommt damit therapeutische Bedeutung zu. In der…