Serumantikörper bei Harnweginfektionen nach gynäkologischen Operationen
K. Decker, H. A. Hirsch · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 02 · S. 66-72
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 100 Frauen mit Harnweginfektionen nach gynäkologischen Operationen wurden homologe Serumantikörper mit Hilfe des indirekten Hämagglutinationstests bestimmt. Bei 63 Frauen wurden Titeranstiege mit Maximalwerten von 1 : 160 und mehr, bei 16 Frauen bis maximal 1 : 80 und bei 21 Frauen keine Titerveränderungen festgestellt. Titeranstiege auf 1 : 160 und mehr waren um so häufiger, je länger die Infektion dauerte. Sie waren bei Infektionen mit E. coli häufiger als mit Proteusarten und bei Infektionen mit Dauerkatheter häufiger als ohne Dauerkatheter. Durch exakte Bestimmung des Beginns der Bakteriu…