Zur Behandlung der Imipramin-Vergiftung beim Kind
Ch. Louis, H. Olbing, H.-G. Bohlmann, A. Philippou, V. Heimsoth · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1970 · Heft 41 · S. 2078-2082
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei einem 69/12 Jahre alten Jungen, der eine Überdosis von 425–475 mg Imipramin (Tofranil®) eingenommen hatte, bestimmten wir die Menge Imipramin und Desmethyl-Imipramin, die durch eine Austauschtransfusion und bei starker Diurese mit dem Harn aus dem Körper entfernt wurde. Beide therapeutischen Maßnahmen erwiesen sich als nutzlos. Möglicherweise ist die Resorption des Imipramins durch Abführmittel oder die Unterbrechung des enterohepatischen Kreislaufs des Medikamentes zu verringern. Wichtig sind sorgfältige Beobachtung des Patienten auch nach anscheinender Besserung des Krankheitsbildes, Intuba…