Aufbau eines optimalen Inhalationssystems
R. Goerg, H. Herzog, J. Th. Locher, R. Fridrich · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1971 · Heft 48 · S. 1860-1863
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Bei 50 Patienten mit gestörter Atemmechanik wurde die Aerosoldeposition bei Düsen- und Ultraschallverneblung szintigraphisch erfaßt. Im günstigsten Fall schlagen sich 20 Prozent der vorgegebenen Radioaktivität in den Bronchialwegen nieder. Versetzung des Düsenzerstäubers aus dem Hauptstrom in den Nebenschluß, Spontanatmung statt assistierter Atmung oder Ultraschallvernebelung vermindert die Aerosoldeposition, besonders bei Patienten mit schwerer bronchialer Obstruktion. Ein düsenzerstäubtes Aerosol ist für die Inhalationstherapie einem Ultraschallnebel vorzuziehen.