Möglichkeiten und Grenzen hochdosierter Diuretikatherapie bei hydropischer Niereninsuffizienz
A. Heidland, K. Klütsch, A. Moormann, H. Hennemann · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 31 · S. 1568-1574
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die intravenöse Verabfolgung von 100 mg Furosemid bewirkte bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (mittleres Glomerulumfiltrat 3,1 ml/min) eine Zunahme von Diurese und Natriumexkretion um je 79%. Der Anteil der Diurese im Filtratvolumen stieg dabei von 37% auf 53%, die Natriumrejektion von 27% auf 37% an. Eine Erhöhung der Dosis auf 1000 mg ergab eine Zunahme der Diurese um 145% und der Natriumausscheidung um 298%. Anschließende Infusion von Mannit führte zu einer nicht signifikanten Zunahme von Filtrat und Diurese. Fortgesetzte hochdosierte Furosemid-Behandlung ermöglichte bei Patienten…