Porphyrine im Magen- und Duodenalsaft
M. Doss, L. Filippini · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 46 · S. 2392-2395
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Magen- und Duodenalsaft von Patienten, bei denen klinisch und biochemisch keine Porphyrie bestand, wurde dünnschichtchromatographisch auf das Vorkommen von Porphyrinen untersucht. Dabei zeigte sich, daß in kleinen Konzentrationen Proto- und Koproporphyrin im Magensaft regelmäßig vorhanden waren, die fluorometrisch und spektrophotometrisch identifiziert und bestimmt werden konnten. Protoporphyrin überwog im Magensaft, während im Duodenalsaft der Anteil von Koproporphyrin größer war. Im Magensaft eines Patienten mit Porphyria cutanea tarda fand sich außerdem Uroporphyrin, ohne daß eine Erhöhung…