Fibrinolyse und Blutverlust nach Prostata-Operationen und deren Beeinflußbarkeit durch Antifibrinolytika
R. Schmutzler, H. Fürstenberg · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1966 · Heft 07 · S. 297-303
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Verstärkte Nachblutungen sowie Thromboembolien sind gefürchtete Komplikationen der Prostatachirurgie. Sie beruhen auf dem Gehalt an thromboplastischem und fibrinolytischem Gewebsaktivator der Prostata. Es wird über 50 prostataoperierte Kranke berichtet (25 suprapubische Prostatektomien, 25 transurethrale Resektionen). Nach den operativen Eingriffen ist in zwei Drittel aller Fälle eine kurzfristige fibrinolytische Aktivität im Plasma nachzuweisen. Die Urokinase des das Wundbett benetzenden Urins ist vor allem an der Entstehung der lokalen fibrinolytischen Aktivität und der Auflösung des Wundschorf…