Grenzen der Wiederbelebung nach physiologischen und biochemischen Kriterien*
W. Kübler · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1969 · Heft 22 · S. 1157-1164
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Am Beispiel des Herzmuskels wird gezeigt, daß den funktioneilen Störungen, die während einer Anoxie eintreten, charakteristische Metabolitveränderungen im Phosphokreatin-Adenylsäure-System als biochemische Korrelate zuzuordnen sind. Die dem Organtod zugeordnete theoretische Grenze der Wiederbelebungszeit (bei unendlich langer Erholungszeit eben noch tolerierte Ischämiedauer) kann nach funktionellen und nach metabolischen Kriterien (Sistieren der Glykolyse aus Mangel an energiereichen Phosphaten) festgelegt werden. Nach beiden Gesichtspunkten ergibt sich übereinstimmend für die theoretische Grenze…