Verkehrsgefährdung bei internen Krankheiten*
H. Franke · DMW - Deutsche Medizinische Wochenschrift · 1965 · Heft 22 · S. 981-987
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Herz-, Kreislauf-, Stoffwechsel-, Leber- und Magendarmkrankheiten mit unvermittelt auftretenden Ohnmachten, ferner endogene und exogene Intoxikationen oder stärkere innere Blutungen mindern die Verkehrssicherheit. Weiterhin sind Kraftfahrer mit erhöhter nervöser Erregbarkeit, zum Beispiel bei schwerer vegetativer Dystonie und vermehrter Ermüdbarkeit und Erschöpfung, verkehrsgefährdet. Dasselbe gilt für Bluterkrankungen oder Cor pulmonale. Die Fahrtüchtigkeit von Kraftfahrern, die zu Angina pectoris neigen, muß individuell beurteilt werden. Eine Verkehrsgefährdung besteht beim Herzinfarkt, bei Ada…